Austern, Thunfisch & Co. – Wie gesund sind Fisch und Meeresfrüchte für Katzen wirklich?

März 2026 - Update September 2026

Autor: Corina Käsler, Geschäftsführerin Katzengesellschaft

Fisch gehört zu den Lebensmitteln, auf deren Geruch viele Katzen besonders aufmerksam reagieren. Thunfisch, Lachs oder Sardinen finden sich deshalb nicht nur als gelegentliche Leckerbissen im Napf, sondern auch in zahlreichen kommerziellen Katzenfuttern. Daraus entsteht schnell ein scheinbarer Widerspruch: Einerseits liefern Fisch und Meeresfrüchte hochwertiges Protein und je nach Art wertvolle Fettsäuren, andererseits wird vor rohem Fisch, Thunfisch aus der Dose oder bestimmten Meeresfrüchten gewarnt. Tatsächlich sind beide Aussagen richtig – entscheidend ist, von welchem Produkt, welcher Zubereitung und welcher Menge wir sprechen.

Die entscheidende Grenze verläuft deshalb nicht zwischen „Fisch“ und „kein Fisch“. Ein vollständig bedarfsdeckendes Katzenfutter auf Fischbasis ist ernährungsphysiologisch etwas anderes als eine Schale Thunfisch aus der Küche, ein rohes Fischfilet oder eine Handvoll Garnelen. Bei rohen Produkten kommen zusätzlich Fragen nach Thiaminase, Krankheitserregern und Parasiten hinzu. Bei großen Raubfischen wie Thunfisch spielen außerdem Umweltkontaminanten eine Rolle. Wer beurteilen möchte, ob Fisch für Katzen gesund oder riskant ist, muss diese Situationen getrennt betrachten.

Dass diese Frage keineswegs neu ist, zeigt eine berühmte Katze aus dem London des 18. Jahrhunderts. Samuel Johnson, Schriftsteller und Verfasser eines der bedeutendsten frühen englischen Wörterbücher, kaufte seinem Kater Hodge regelmäßig Austern. Heute erinnert eine Statue vor Johnsons ehemaligem Haus an ihn – Hodge sitzt auf einem Wörterbuch, vor seinen Pfoten liegt eine Auster. Die Geschichte ist charmant. Ernährungswissenschaftlich führt sie aber zu einer überraschend aktuellen Frage: Was passiert eigentlich, wenn Katzen Fisch und Meeresfrüchte bekommen, die ursprünglich für Menschen gedacht sind?

Katze vor einem Teller mit Austern, Garnelen und Fisch – ein Sinnbild für Neugier, Geschmack und Vorsicht.

„Meeresfrüchte wirken verführerisch – nicht nur auf Menschen. Doch was für uns ein Genuss ist, kann für Katzen schnell zur Gefahr werden.“ - Katzengesellschaft

FISCH IST NICHT GLEICH FISCH – WORAUF ES BEI DER FÜTTERUNG ANKOMMT

Ob Fisch für eine Katze geeignet ist, lässt sich nicht allein an der Zutat „Fisch“ entscheiden. Ein industriell hergestelltes Alleinfuttermittel mit Lachs oder Thunfisch ist so zusammengesetzt, dass es den Nährstoffbedarf der Katze vollständig decken soll. Ein Stück gegarter Fisch dagegen ist lediglich ein einzelnes Lebensmittel, und Thunfisch aus der Dose für Menschen ist weder als Katzenfutter formuliert noch auf deren Nährstoffbedarf abgestimmt. Ernährungsphysiologisch sind das drei völlig unterschiedliche Situationen.

Auch „Fisch“ selbst ist keine einheitliche Lebensmittelgruppe. Lachs, Hering, Kabeljau, Sardine und Thunfisch unterscheiden sich deutlich in Fettgehalt, Fettsäuremuster und möglichen Begleitstoffen. Hinzu kommt die Verarbeitung: roh, gekocht, geräuchert, in Öl eingelegt oder als Bestandteil eines vollständigen Katzenfutters sind ernährungsphysiologisch nicht dasselbe. Aussagen wie „Fisch ist gesund“ oder „Fisch ist gefährlich“ greifen deshalb zu kurz.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen gelegentlicher Ergänzung und dauerhafter Ernährung. Ein kleines Stück ungewürzter, gegarter Fisch kann für eine gesunde Katze eine gelegentliche Zugabe sein. Wird ein einzelnes Lebensmittel dagegen regelmäßig in größeren Mengen gefüttert oder ersetzt es einen wesentlichen Teil eines bedarfsdeckenden Futters, kann die Gesamtversorgung aus dem Gleichgewicht geraten. Das Problem ist dann nicht unbedingt der Fisch selbst, sondern dass eine einzelne Zutat eine vollständig zusammengesetzte Ernährung verdrängt.

ROHER FISCH – THIAMINASE IST NUR EIN TEIL DES RISIKOS

Thiaminase ist ein Enzym, das Thiamin, also Vitamin B1, abbaut und dadurch biologisch unbrauchbar macht. Für Katzen ist das relevant, weil Thiamin für den Energiestoffwechsel und insbesondere für die normale Funktion des Nervensystems unverzichtbar ist. Allerdings enthält nicht jeder rohe Fisch automatisch große Mengen Thiaminase. Gut dokumentiert ist das Enzym vor allem in verschiedenen Süßwasserfischen und in bestimmten Muscheln; bei vielen Meeresfischen ist die Aktivität deutlich geringer. Das Risiko hängt deshalb wesentlich davon ab, welche Art gefüttert wird und wie häufig sie auf dem Speiseplan steht.

Katze untersucht rohen Fisch und Meeresfrüchte auf einem Küchenbrett, darunter Lachs, weißer Fisch, Muscheln und Garnelen.

Hitze inaktiviert Thiaminase. Deshalb lässt sich das Risiko nicht ohne Weiteres von rohem Fisch auf gegarten Fisch oder auf kommerzielles Katzenfutter mit Fisch übertragen. Beim Erhitzen und bei der Herstellung von Dosenfutter wird das Enzym zerstört. Ein bedarfsdeckendes Nassfutter mit Fisch ist daher nicht deshalb problematisch, weil der verwendete Fisch ursprünglich Thiaminase enthalten haben könnte. Umgekehrt bleibt roher oder lediglich aufgetauter Fisch roh – Einfrieren ersetzt das Erhitzen nicht.

Thiaminase ist allerdings nur eines der Probleme roher tierischer Lebensmittel. Rohes Fisch- und Fleischmaterial kann außerdem Bakterien und Parasiten enthalten. Eine Untersuchung von 112 kommerziellen Katzenfuttern aus dem Jahr 2025 fand kultivierbare Bakterien ausschließlich in den untersuchten Rohprodukten; darunter befanden sich unter anderem Salmonella, Escherichia, Klebsiella und Clostridium. Auch Parasiten-DNA wurde ausschließlich in Rohfuttern nachgewiesen. Solche Befunde bedeuten nicht, dass jede rohe Portion zwangsläufig krank macht, zeigen aber, dass Rohfütterung ein zusätzliches hygienisches Risiko für Katze und Haushalt mit sich bringt.

Hinzu kommt, dass Rohfütterungsrisiken nicht statisch sind. Krankheitserreger, die zu einem bestimmten Zeitpunkt kaum eine Rolle spielen, können später relevant werden. Das hat sich zuletzt besonders bei hochpathogenen aviären Influenzaviren vom Typ H5N1 gezeigt: Bei Katzen wurden schwere Erkrankungen nach Aufnahme kontaminierter roher tierischer Produkte beschrieben. Für die grundsätzliche Bewertung bedeutet das: „roh“ ist keine neutrale Zubereitungsform, sondern verzichtet auf einen wichtigen Sicherheitsschritt – die Erhitzung.

THIAMINMANGEL – WENN AUS APPETITLOSIGKEIT EIN NEUROLOGISCHER NOTFALL WIRD

Das Tückische an einem Thiaminmangel ist, dass er nicht unbedingt mit spektakulären neurologischen Symptomen beginnt. Häufig stehen zunächst Appetitverlust, Müdigkeit oder Erbrechen im Vordergrund – Beschwerden also, die bei Katzen viele Ursachen haben können. Erst wenn der Mangel fortschreitet, wird deutlicher, wie stark das Nervensystem betroffen ist. In einer Untersuchung von 17 Katzen, die durch ein fehlerhaft zusammengesetztes Trockenfutter zu wenig Thiamin aufgenommen hatten, gingen solche unspezifischen Veränderungen den neurologischen Auffälligkeiten häufig voraus.

Später können Gleichgewichtsstörungen, unsicheres Gehen, Zittern, eine auffällige Haltung von Kopf und Hals oder Veränderungen des Bewusstseins hinzukommen. Manche Katzen wirken desorientiert oder reagieren nicht mehr normal auf ihre Umgebung; in schweren Fällen treten Krampfanfälle auf. Charakteristisch, aber keineswegs bei jeder Katze vorhanden, ist eine starke Beugung des Kopfes nach unten. Der Thiaminmangel gehört damit zu den Erkrankungen, bei denen ein zunächst unscheinbares Fütterungsproblem schließlich ein ausgeprägtes neurologisches Krankheitsbild verursachen kann.

Dabei wäre es falsch, bei solchen Symptomen automatisch auf Fisch als Ursache zu schließen. Thiaminmangel kann auch entstehen, wenn ein Futter fehlerhaft hergestellt oder gelagert wurde, wenn Thiamin während der Verarbeitung verloren geht oder wenn die Ernährung insgesamt nicht bedarfsdeckend ist. Neurologische Auffälligkeiten gehören deshalb immer tierärztlich abgeklärt. Die Fütterungsgeschichte kann einen wichtigen Hinweis liefern – sie ersetzt aber keine Diagnose.

Warum gerade das Nervensystem so empfindlich reagiert, hängt mit der Funktion von Thiamin im Energiestoffwechsel zusammen. Vitamin B1 wird für mehrere Enzyme benötigt, die an der Energiegewinnung aus Nährstoffen beteiligt sind. Das Gehirn ist auf eine kontinuierliche Energieversorgung angewiesen und reagiert deshalb besonders empfindlich, wenn diese Stoffwechselwege nicht mehr ausreichend funktionieren. Die neurologischen Symptome sind somit keine ungewöhnliche Nebenwirkung des Mangels, sondern eine direkte Folge seiner zentralen Rolle im Zellstoffwechsel.

WANN WIRD THIAMINASE ZUM PROBLEM?

Ob thiaminasehaltiger Fisch tatsächlich zu einem Vitamin-B1-Mangel führt, hängt nicht an einer einzelnen Portion. Entscheidend sind Fischart, Menge, Häufigkeit und die übrige Ernährung. Problematisch wird es vor allem dann, wenn rohe thiaminasereiche Fische oder Muscheln regelmäßig einen nennenswerten Teil der Nahrung ausmachen. Das Enzym baut Thiamin aus der Nahrung ab; je länger diese Situation anhält, desto eher kann die Versorgung kritisch werden. Eine allgemeingültige Menge, ab der roher Fisch „zu viel“ ist, lässt sich deshalb nicht seriös angeben.

Ein gelegentliches Stück Fisch ist also etwas völlig anderes als eine Ernährung, die zu großen Teilen aus rohem Fisch besteht. Bei einem bedarfsdeckenden Katzenfutter ist Thiamin Teil der Rezeptur; außerdem inaktiviert die Erhitzung während der Herstellung vorhandene Thiaminase. Wer dagegen regelmäßig größere Mengen rohen Fisch verfüttert, kann sich auf diese Sicherheiten nicht verlassen. Dann muss die gesamte Ration stimmen – unabhängig davon, wie begeistert die Katze den Fisch frisst.

WENN DIE KATZE NUR NOCH THUNFISCH WILL

Bei Thunfisch kommt es besonders darauf an, was genau im Napf landet. Ein Katzenfutter mit Thunfisch, das als Alleinfuttermittel deklariert ist, muss den Nährstoffbedarf der Katze vollständig abdecken. Thunfisch aus dem Supermarkt für den menschlichen Verzehr ist etwas anderes. Er kann durchaus einmal als kleine Zugabe gefüttert werden, ist allein aber keine vollständige Katzennahrung. Auf Dauer fehlen einer solchen einseitigen Ernährung Nährstoffe in den Mengen und Verhältnissen, die eine Katze benötigt.

Katze frisst Thunfisch aus einem Napf, während daneben ein Napf mit anderem Katzenfutter steht.

Auch bei Dosen-Thunfisch für Menschen lohnt sich ein Blick auf das konkrete Produkt. Manche Sorten liegen in Wasser, andere in Öl, Salzlake oder Sauce. Damit unterscheiden sie sich nicht nur im Geschmack, sondern auch in Fett- und Salzgehalt. Ein paar Flocken ungewürzter Thunfisch sind etwas anderes als täglich eine ganze Portion aus der Dose. Problematisch wird Thunfisch vor allem dort, wo er das eigentliche Alleinfuttermittel zunehmend verdrängt.

Quecksilber wird im Zusammenhang mit Thunfisch häufig genannt, weil große Raubfische Schadstoffe aus ihrer Nahrung anreichern können. Für Katzen lässt sich daraus bislang jedoch keine einfache Grenze ableiten, ab der Thunfisch gefährlich wäre. Untersuchungen kommerzieller Katzenfutter zeigen unterschiedliche Quecksilbergehalte; in einer Risikobewertung lagen die untersuchten Produkte unter den verwendeten Schwellenwerten. Neuere Analysen bestätigen zugleich, dass die Belastung zwischen einzelnen Produkten deutlich schwanken kann. Das ist ein Argument gegen eine dauerhaft einseitige Thunfischfütterung – nicht gegen jedes Katzenfutter, das Thunfisch enthält.

Schwieriger wird es, wenn eine Katze über längere Zeit kaum noch etwas anderes akzeptiert. Dann bringt es wenig, den Thunfisch von einem Tag auf den anderen zu streichen und darauf zu hoffen, dass Hunger die Sache regelt. Das vertraute Futter kann zunächst neben einer bedarfsdeckenden Alternative angeboten oder schrittweise reduziert werden. Frisst die Katze insgesamt deutlich weniger, verliert Gewicht oder hat sich ihre Futterauswahl plötzlich verändert, sollte allerdings auch geklärt werden, ob hinter der vermeintlichen Vorliebe eine Erkrankung steckt.

WENN THIAMINMANGEL BESTÄTIGT WIRD

Ein erkannter Thiaminmangel ist behandelbar. Thiamin wird gezielt ersetzt, bei deutlich neurologisch erkrankten Katzen in der Regel unter tierärztlicher Kontrolle und je nach Zustand zunächst so, dass eine zuverlässige Aufnahme gewährleistet ist. Reagiert die Katze auf die Behandlung, können sich neurologische Auffälligkeiten bereits innerhalb kurzer Zeit bessern. Das macht eine frühe Diagnose besonders wichtig: Je weiter die Erkrankung fortgeschritten ist, desto weniger sollte man darauf vertrauen, dass sich sämtliche Veränderungen vollständig zurückbilden.

Mit der Vitamingabe allein ist es allerdings nicht getan. Ebenso wichtig ist die Frage, warum der Mangel entstanden ist. War eine selbst zusammengestellte oder roh fischbasierte Ration die Ursache, muss die Fütterung neu berechnet werden. Bei kommerziellem Futter kann auch ein Herstellungs- oder Verarbeitungsfehler infrage kommen. Ein Wechsel auf ein bedarfsdeckendes Alleinfuttermittel beseitigt das Problem nur dann dauerhaft, wenn die Katze dieses Futter auch zuverlässig frisst.

Fazit

Fisch ist für Katzen weder grundsätzlich gesund noch grundsätzlich gefährlich. Ein bedarfsdeckendes Katzenfutter mit Lachs, Thunfisch oder anderen Fischarten kann ebenso geeignet sein wie ein Futter mit anderen tierischen Proteinquellen. Anders sieht es aus, wenn einzelne Lebensmittel aus der menschlichen Küche regelmäßig einen größeren Teil der Ernährung ersetzen. Dann geht es nicht mehr nur um Fisch, sondern um die Frage, ob die Katze insgesamt noch bedarfsgerecht versorgt wird.

Bei rohem Fisch kommen zusätzliche Risiken hinzu. Manche Arten enthalten Thiaminase, rohe tierische Produkte können Krankheitserreger oder Parasiten tragen, und diese Risiken verschwinden nicht dadurch, dass ein Lebensmittel besonders frisch oder hochwertig aussieht. Garen verändert die Situation deutlich. Auch hier lohnt es sich deshalb, genauer hinzusehen, statt „roh“ oder „Fisch“ pauschal zu bewerten.

Und Mr. Hodge? Eine einzelne Auster dürfte kaum darüber entschieden haben, ob Samuel Johnsons Kater gesund oder krank war. Als Symbol funktioniert sie trotzdem erstaunlich gut. Sie erinnert daran, wie schnell menschliche Vorstellungen von Genuss auf Katzen übertragen werden – und daran, dass zwischen einer gelegentlichen Kostprobe und einer dauerhaft sinnvollen Ernährung ein großer Unterschied liegt.

Quellen:

  • FEDIAF (2025). Nutritional Guidelines for Complete and Complementary Pet Food for Cats and Dogs. European Pet Food Industry Federation, Brussels.

  • Marks, S. L., Lipsitz, D., Vernau, K. M., Dickinson, P. J., Draper, W., Larsen, J. A., & Fascetti, A. J. (2011). Reversible encephalopathy secondary to thiamine deficiency in 3 cats ingesting commercial diets. Journal of Veterinary Internal Medicine, 25(4), 949–953. https://doi.org/10.1111/j.1939-1676.2011.0747.x

  • Chang, Y. P., Chiu, P. Y., Lin, C. T., Liu, I. H., & Liu, C. H. (2017). Outbreak of thiamine deficiency in cats associated with the feeding of defective dry food. Journal of Feline Medicine and Surgery, 19(4), 336–343. https://doi.org/10.1177/1098612X15625353

  • Kelly, D. W., Hellmann, J. K., & Rochman, C. M. (2023). Evolutionary and ecological correlates of thiaminase in fishes. Scientific Reports, 13.

  • Reboul, G., Malkowski, A. C., Yu, Y. T., Gu, Y. M., Sams, K. L., Umbarger, J. M., Franklin-Guild, R. J., Jin, Y., Chen, Z., Stanhope, B. J., Wendel, B. R., & Goodman, L. B. (2025). Analysis of the microbiota of raw commercial feline diets to prioritize food safety investigations. Communications Biology, 8, 1349. https://doi.org/10.1038/s42003-025-08756-8

  • Kang, Y. M., Heo, G. B., An, S. H., Lee, H., Park, E., Cha, R. M., et al. (2024). Highly pathogenic avian influenza A(H5N1) virus infection in cats, South Korea, 2023. Emerging Infectious Diseases, 30(12), 2510–2520. https://doi.org/10.3201/eid3012.240154

  • Dhakal, J., Bhat, S., James, J., Otwey, R. Y., Chapagain, S., & Singh, P. (2025). Highly Pathogenic Avian Influenza (HPAI) H5N1 in raw pet foods and milk: A growing threat to both companion animals and human health, and potential raw pet food industry liability. Journal of Food Protection, 88(11), 100628. https://doi.org/10.1016/j.jfp.2025.100628

  • Dunham-Cheatham, S. M., Klingler, K. B., Vargas Estrada, M., & Gustin, M. S. (2021). Using a next-generation sequencing approach to DNA metabarcoding for identification of adulteration and potential sources of mercury in commercial cat and dog foods. Science of the Total Environment, 778, 146102. https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2021.146102

  • Altınok-Yipel, F., Yipel, M., & Tekeli, İ. O. (2022). Health risk assessment of essential and toxic metals in canned/pouched food on kitten and adult cats: An animal health risk assessment adaptation assay. Biological Trace Element Research, 200(4), 1937–1948. https://doi.org/10.1007/s12011-021-02792-1

  • Bilgiç, B., Tarhan, D., Pastacı Özsobacı, N., Ateş, F., Sandıkçı Altunatmaz, S., Dokuzeylül, B., Ercan, A. M., & Or, M. E. (2026). Comparison of As, Cd, Cu, Fe, and Pb levels in dry cat foods containing different protein sources (poultry, fish, red meat) and in cats consuming these diets. Veterinary Research Communications, 50(4), 269. https://doi.org/10.1007/s11259-026-11209-0

  • Merck Veterinary Manual (2026). Nutritional Requirements of Small Animals – Thiamine (Vitamin B1). Merck & Co.

Disclaimer:

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder individuelle Ernährungsberatung. Bei neurologischen Auffälligkeiten, anhaltender Futterverweigerung, Gewichtsverlust oder dem Verdacht auf eine Mangelversorgung sollte die Katze tierärztlich untersucht werden. Das gilt besonders dann, wenn größere Mengen roher tierischer Lebensmittel oder eine selbst zusammengestellte Ration gefüttert werden.

Weiterführendes